Optimierungs-Potenziale

Besser, effizienter, produktiver – das sind die Zielvorgaben der Optimierungs-Gurus für moderne Menschen, die "etwas aus sich machen" wollen. Klar, dass junge, dynamische und technikaffine Erfolgs-Junkies daraus ein Evangelium basteln. Zur perfekten Selbstoptimierung fehlen dann lediglich noch Fitness-Armband, Smoothie-Maker und ein Biohack.

Optimierung gilt heute nicht mehr als schlichte Verbesserung des Status quo, sondern als konkretes Anstreben von Vervollkommnung. Die letzten 150 Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, wie gut das funktionieren kann: Maschinen ersetzten Muskelkraft, Produktionsverfahren wurden effizienter, es überschlagen sich die Versionsnummern in Industrie und Logistik von 1.0 bis derzeit 4.0, die Digitalisierung markiert eine weitere industrielle Revolution, 3D-Druck ermöglicht die Herstellung von (strukturell optimierten) Prototypen, Modellen und Kleinstserien sogar an entfernten Orten, Big Data bringt die Basis für Prognosen und Planung, die Block Chain sichere Transaktionsdaten.

Was kommt als nächstes? Frachtenzahlung mit BitCoin? Teleportation als echter Disruptor der Logistik?

Ich warne aber davor, die menschliche Arbeitsleistung insgesamt substituieren zu wollen, womöglich durch vorgeblich lernende Systeme und angeblich künstliche Intelligenz. Ganz nebenbei bin ich ein großer Freund der Förderung natürlicher Intelligenz – die hat noch großes und weitestgehend ungenutztes Potenzial.

Die nähere Zukunft wird uns Umwälzungen bestehender Geschäftsmodelle bescheren, z.B. in der Chemischen Industrie und ihren Supply Chains. Teilen von Informationen, Öffnung für Kooperationen zwischen Handelspartnern, Logistikern und sogar Wettbewerbern. Dem stehen derzeit noch traditionelle Denkweisen in den Führungsebenen der Konzerne sowie Compliance-Restriktionen entgegen, doch besteht bereits die Pflicht zur Offenlegung von Zusammensetzungsdaten chemischer Produkte durch REACh! Die Optimierung der Zukunft bleibt spannend.

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