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Langsame Fahrt voraus

Der Güterumschlag im Seeverkehr in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gestiegen.

25.04.2013 | Seeverkehr - IMDG-Code

(mih) Der Güterumschlag der Seeschifffahrt ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2012 insgesamt 299,4 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen umgeschlagen; im Jahr zuvor waren es 296,1 Millionen Tonnen. Im Jahr 2008 – vor der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise – betrug der Seegüterumschlag noch 320,6 Millionen Tonnen Güter, sieben Prozent mehr als 2012.

Mit einem Plus von 11,3 Prozent nahm 2012 der Seeverkehr innerhalb Deutschlands am stärksten zu. Dieser ist mit 7,3 Millionen Tonnen Güter allerdings die mengenmäßig kleinste Verkehrsrelation. Die für ausländische Häfen bestimmte Gütermenge nahm um 3,4 Prozent zu und lag bei 116,3 Millionen Tonnen. Die aus ausländischen Häfen empfangene Gütermenge – mit 175,9 Millionen Tonnen die mengenmäßig bedeutendste Verkehrsrelation – verringerte sich leicht um 0,7 Prozent.

Im vergangenen Jahr wurden 15,3 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) umgeschlagen – ein geringer Zuwachs um 0,3 Prozent gegenüber 2011. Damit entwickelte sich der Containerumschlag, anders als in den beiden Vorjahren, weniger stark als der Seegüterumschlag insgesamt.


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