Ebola: Sicherer Umgang mit infektiösen Abfällen

Auf einer Veranstaltung am 23. Februar in Berlin wollen RKI, UBA, BAuA und BAM informieren sowie Gesetzgebungs- und Arbeitsschutz-Fragen beantworten.

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(mih) Am Montag, den 23. Februar 2015 ab 10:00 Uhr werden in der BAM in Berlin Experten aus dem Robert Koch-Institut (RKI), dem Umweltbundesamt (UBA), der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung über den sicheren Umgang mit Abfällen, der mit dem hochinfektiösen Ebolavirus kontaminiert ist, informieren sowie Fragen zur Gesetzgebung und zum Arbeitsschutz beantworten. Diese vier Einrichtungen sind auf Bundesebene zuständig für dieses Thema.

Das Ebolavirus stellt selbst jene Krankenhäuser vor neue Herausforderungen, die bereits viele Erfahrungen mit Isolierstationen haben und diese seit Langem betreiben. Um eine Infektion über Blut- und andere Körperflüssigkeiten zu verhindern, müssen Ärzte und Pflegepersonal bei der Behandlung von Patienten, die an Ebola erkrankt sind, Ganzkörperschutzanzüge mit gesicherter Atemluftzufuhr tragen. Doch auch über den Kontakt mit sämtlichen Gegenständen, die vom Patienten oder seinen Betreuern berührt wurden, kann die Infektion weitergegeben werden. Alle Abfälle sind daher bereits im Isolierbereich sicher zu verpacken, damit sie sich anschließend auch sicher zu speziellen Entsorgungsanlagen transportieren und dort verbrennen lassen. Die gesamte Prozesskette im Umgang mit Ebola-belasteten Abfällen muss zu jeden Zeitpunkt sicher sein.

Die Themen der Veranstaltung im Überblick:

  • Auftreten und Übertragungswege von Fieber (Ebola)
  • Interne Logistik der Abfallentsorgung im Krankenhaus
  • Krankenhausabfallentsorgung auf der Grundlage der Vollzugshilfe 18 der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA)
  • Sicherer Transport und Verpackung infektiöser Abfälle
  • Anforderungen des Arbeitsschutzes beim Umgang mit infektiösen Abfällen in einer Sonderabfallverbrennungsanlage

Der Eintritt ist frei. Fachbesucher müssen sich vorab per E-Mail anmelden unter markus.gleis@uba.de.

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