Gefährliche Abfälle besser stofflich verwerten

Die Sonderabfallwirtschaft will verstärkt auf das Potenzial der stofflichen Verwertung gefährlicher Abfälle aufmerksam machen. Zudem wurde ein Umdenken der Politik gefordert, um mehr Stoffe recyceln zu können.

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(mih) Die Sonderabfallwirtschaft will verstärkt auf das Potenzial der stofflichen Verwertung gefährlicher Abfälle aufmerksam machen. Wie der Fachverband Sonderabfallwirtschaft im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) mitteilt, hätten die Diskussionen auf der jüngsten Mitgliederversammlung verdeutlich, dass den Unternehmen praktisch in allen Bundesländern von der Politik und den zuständigen Überwachungsbehörden zu viele Hindernisse in den Weg gelegt würden.

Dabei sei auf den zunehmenden Konflikt zwischen Chemikalien- und Abfallrecht hingewiesen worden. Der bvse werde hier auf allen Ebenen, von der EU über die Bundes- bis hin zur Landespolitik, aktiv darauf hinweisen, dass das Recycling gefährlicher Abfälle aus falsch verstandener Umweltvorsorge teilweise unmöglich gemacht werde. Es gebe eine Reihe von Stoffen, die recycelt werden könnten, aber derzeit beseitigt werden müssten. Es wurde ein Umdenken der Politik gefordert, um den Branchenunternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre innovativen Verfahren überall dort, wo es möglich und sinnvoll ist, auch umzusetzen. Deshalb sei es erforderlich, weiter und verstärkt auf die Politik zuzugehen.

Neben den Hindernissen, welche die Politik aufstelle, sei auch die Industrie in der Pflicht. Diese Ansicht vertrat Dr. Siegfried Kreibe vom bifa-Umweltinstitut in einem Vortrag. Viele Unternehmen sähen nur eine Entsorgungsproblematik, ohne den eigentlichen Wert der Materialien, die in den Produktionsabfällen enthalten seien, zu erkennen. Zudem werde die Digitalisierung vor der Entsorgungsbranche nicht halt machen. Speziell die Mengenbündelung ließe sich über elektronische Plattformen organisieren. Der Mittelstand müsse sich hier wappnen, sonst habe er das Nachsehen.

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