Chemiehandel: positive Entwicklung

Dem deutschen Chemiehandel ist es 2017 gelungen, eine Stagnationsphase zu überwinden sowie Umsätze und Roherträge deutlich zu steigern.

(mih) Dem deutschen Groß- und Außenhandel von Chemikalien ist es im vergangenen Jahr gelungen, eine seit dem zweiten Halbjahr 2015 andauernde Stagnationsphase zu überwinden sowie Umsätze und Roherträge deutlich zu steigern. Wie der Verband Chemiehandel (VCH) mitteilt, hat der Mengenabsatz des lagerhaltenden Handels zwar nur um 1,2 % zugenommen, dessen Umsatz ist jedoch um knapp 10 % auf etwa 4,39 Mrd. Euro gestiegen. Der Außen- und Spezialitätenhandel konnte – bei einem höheren Mengenplus – seinen Umsatz um 5,2 % auf rund 9,36 Mrd. Euro erhöhen.

Insgesamt wurde die positive Entwicklung der Branche laut VCH vor allem von der guten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland und in Mitteleuropa getragen. Unter den Erwartungen blieb zum wiederholten Mal das Geschäft in Teilen Südeuropas. International erwies sich Nordamerika als stabiler Absatzmarkt, während Mittel- und Südamerika sich weiter eher unbeständig darstellten. Um den Ausbau des Geschäftes in Asien voranzubringen, bedurfte es erhöhter Anstrengungen. Dabei ließ ein wettbewerbsintensives Umfeld kaum Spielraum für ausreichende Margen.

Im Jahr 2017 hat der deutsche Chemiehandel, so der VCH, unverändert seine Bestrebungen fortgesetzt, das Geschäftsmodell Chemiedistribution hin zu einer höheren Wertschöpfung weiterzuentwickeln. Dies bedinge in erheblichem Umfang Investitionen in qualifiziertes Personal sowie in hochwertige Anlagentechnik. Denn nur mit Fachkräften ließen sich die stetig steigenden Herausforderungen an die Distribution hochregulierter und in vielerlei Hinsicht sensibler und komplexer Produkte erfüllen. Dies gelte in besonderer Weise für die in vielen Bereichen überzogene nationale und europäische Gesetzgebung. Mit Sorge sehe die Branche, dass Produkte aus dem Markt genommen werden müssen, ohne dass dies den Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz tatsächlich voranbringen würde.

Eine zwischenzeitlich latente Belastung für die Chemielogistik der Branche würden die Mängel in der Infrastruktur darstellen. Dies werde verschärft durch eine massive Frachtraumproblematik, deren Ursache vor allem ein akuter Fahrermangel sei.

Wie die gesamte Wirtschaft stelle sich auch der Chemiehandel den Herausforderungen der Digitalisierung, u.a. verknüpft mit Investitionen in IT-basierte Strukturen, der Optimierung von Prozessen und Big Data.

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