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GSBL um Daten zu Stäuben erweitert

Der Gemeinsame zentrale Stoffdatenpool von Bund und Ländern (GSBL) enthält auch zu Staubgruppen zusammengefasste sicherheitstechnische Kenngrößen brennbarer Stäube.

14.11.2017 | Industrie, Handel, Arbeitsschutz

(mih) Der Gemeinsame zentrale Stoffdatenpool von Bund und Ländern (GSBL) dient dazu, Gefahren durch Stoffinformation abzuwehren. Darin sind auch sicherheitstechnische Kenngrößen brennbarer Stäube zu finden, welche die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zu Staubgruppen zusammengefasst hat. Wie die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) mitteilt, enthalten die Staubgruppen Bandbreiten für die Kenngrößen. Je nach Datenlage wurden die sicherheitsrelevanten Grenzen dieser Bandbreiten mit einem Ranking versehen.

Die aufgenommenen Kenngrößen sind:

  • Untere Explosionsgrenze (UEG)
  • Maximaler Explosionsdruck
  • KSt-Wert
  • Explosionsfähigkeit/Staubexplosionsklasse
  • Mindestzündenergie
  • Zündtemperatur (Mindestzündtemperatur (MZT) aufgewirbelter Staub)
  • Mindestzündtemperatur (Glimmtemperatur (GT) abgelagerter Staub)
  • Brennzahl.

In der aktuellen Version des GSBL sind etwa 61.000 Einzelinhaltsstoffe (Reinstoffe), rund 28.000 Komponentenstoffe (Gemische und Zubereitungen) sowie ca. 210.000 Rechtsstoffklassen (rechtliche Regelungen) recherchierbar.


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