Gefahrguttag auf der IAA

Rechtlicher, aber auch technischer Fortschritt stand auf dem vom Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit dem Verband der Automobilindustrie veranstalteten Gefahrgut-Symposium in Hannover im Mittelpunkt.

(ak) Mit gehörigem Tempo fährt der Tanklastzug auf einen Pkw zu. Erst im letzten Moment vollzieht das schwere Nutzfahrzeug eine Vollbremsung und kommt einen knappen Meter vor dem Heck des Wagens zum Stehen: eine Leistung des vollautomatischen Notbrems-Assistenten. Gleichzeitig hält das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP das Lkw-Heck in der Spur.

 

Über 700 Teilnehmer des Gefahrguttages am 24. September 2010 auf der 63. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover sind auf dem Messe-Freigelände Zeugen dieses Manövers.  Die vom Bundesverkehrsministerium (BMVBS) und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) organisierte Veranstaltung habe sich zum "Navigationssystem für alle Fragen rund um Gefahrgut-Transporte" entwickelt, sagte der stellvertretende VDA-Geschäftsführer Dr. Kay Lindemann zu Beginn. Fachleute von Behörden und Unternehmen waren auf dem  ganztätigen Symposium mit dem Titel "Aktuelle Entwicklungen im Gefahrgutrecht und Erhöhung der Sicherheit von Gefahrgutfahrzeugen" zusammengekommen, um sich über technische und rechtliche Neuerungen zu informieren.

 

Wie erfolgreich die Arbeit der Konstrukteure und Rechtsexperten ist, zeigt ein Blick in die Statistik, so Dr. Lindemann: "Seit 1970 ist die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von Nutzfahrzeugen gemessen an der Fahrleistung um 70 Prozent gesunken." Das Ausschöpfen aller weiteren Potenziale zur Unfallvermeidung sei wichtig, zumal der Straßengüterverkehr allein etwa die Hälfte aller Gefahrgut-Transporte schultere. Hier gewinne die Nutzung der Fahrerassistenzsysteme an Bedeutung. Neben Bremsassistenten und ESP betreffe das beispielsweise auch elektronische Tote-Winkel-Warner, Spurwechselwarner und Abstandhalter. Er begrüßte, dass der Einbau derartiger "Assistenten" für Nutzfahrzeuge ab 2014 schrittweise EU-weit Pflicht werde.

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