„Tiefster Stand seit 1999“

Die Zahl der Lastwagenfahrten durch die Schweizer Alpen hat weiter abgenommen

(ur) Im ersten Halbjahr 2019 fuhren 465.000 Lastwagen durch die Schweizer Alpen. Das entspricht im Vergleich zur Vorjahresperiode einem Rückgang um 2,5 Prozent. Die Zahl der Fahrten liegt damit auf dem tiefsten Stand seit 1999. An den Alpenpässen Gotthard und San Bernardino nahmen die Fahrten ab, Simplon und Grand St Bernard verzeichneten eine Zunahme. Das geht aus dem vom Bundesamt für Verkehr (BAV) veröffentlichten Bericht zum alpenquerenden Güterverkehr im ersten Halbjahr 2019 hervor.

Die Bahn konnte das starke Wachstum der letzten Jahre nicht fortsetzen. Die transportierte Gütermenge ging im Vergleich zum ersten Semester des Vorjahres um 3,7 Prozent zurück. Der Marktanteil der Bahn am gesamten alpenquerenden Güterverkehr betrug 70,7 Prozent.
 
Der Schienengüterverkehr durch die Alpen wird durch Bauarbeiten in der Schweiz und auf den Zufahrtsstrecken im Ausland beeinträchtigt. Die Profilerweiterungen verschiedener Tunnels für Transporte mit 4 Metern Eckhöhe führen entlang der Gotthard-Achse zu Einschränkungen. Auch leidet der Schienengüterverkehr durch die Alpen unter der sich verlangsamenden Konjunktur in Europa. Die Bahn muss zudem Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit verbessern. Dafür braucht es genug Personal, Rollmaterial und Maßnahmen, die grenzüberschreitend greifen, teilt das BAV weiter mit.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) bereitet ein Maßnahmenpaket vor, um die Schiene weiter zu stärken. Dazu gehört, die Trassenpreise für Güterzüge zu senken und für lange Güterzüge einen Sonderrabatt einzuführen. Zudem sollen die Betriebsbeiträge für die Transporteure des kombinierten Verkehrs über das Jahr 2023 hinaus verlängert werden.

Download: Bericht AQGV 1. Semester 2019

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