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Composite-Druckgefäße: Prüffristen festgelegt

Die neue BAM-GGR 022 enthält die baumusterspezifische Festlegung der Prüffrist von Druckgefäßen aus Faserverbundwerkstoffen (Composite-Druckgefäße).

09.11.2017 | Verpackung, Container, Tanks

(mih) Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) als zuständige Behörde in Deutschland hat die Gefahrgut-Regel (GGR) 022 Baumusterspezifische Festlegung der Prüffrist von Druckgefäßen aus Faserverbundwerkstoffen (Composite-Druckgefäße) mit Datum vom 11. Oktober 2017 bekannt gemacht. Sie ist mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der betroffenen Wirtschaft abgestimmt.

Das beschriebene Verfahren legt die Prüffristen gemäß Verpackungsanweisung P200 (3)(d) bzw. (9) RID/ADR sowie Verpackungsanweisung P200 (2)(d) IMDG-Code zur wiederkehrenden Prüfung für Druckgefäße aus Verbundwerkstoffen gemäß Unterabschn. 6.2.1.6 und 6.2.3.5 RID/ADR bzw. Unterabschn. 6.2.1.6 IMDG-Code fest. Es würdigt laut BAM in besonderer Weise die Vielfalt der Entwurfsvariablen und die Komplexität der Eigenschaften von nach Norm gebauten Druckgefäßen unter Berücksichtigung der Besonderheiten in der Lebensdaueranalyse von Druckgefäßen aus Faserverbundwerkstoffen.

Das Verfahren und die Anforderungen gelten für den Landverkehr. Die BAM wendet das Verfahren mit seinen technischen Anforderungen zudem im Seeverkehr und soweit möglich auch im Luftverkehr an.


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